Der grosse tag für Peppino:
Abschied nehmen von seinen alten Herren und Fahrt in sein neues Zu Hause.
Die ganze Nacht habe ich mir den Kopf zerbrochen. Wie das wohl wird, mit dem Verladen.
Ein Verladefrommes Pferd ist ein Segen, den es nicht übermässig häufig gibt. Und nun ist Peppino noch jung, unerfahren und etwas ängstlich. Ich stellte mich also darauf ein, dass er sich aufführen wird wie ein Satan auf Extasy.
Und nun heute Morgen... Zack! Drin wie nix! Keine Zicken, kein Gedrehe, kein bocken. Beim Ausladen das selbe: Brav wie ein Engel!
In der neuen Box findet er sich auffallend rasch zu recht. Er kommt zu mir, schmust, ist lieb. Und ich denke:
"Ok. Du HAST das richtige Tier."
Der Reitstallbesitzer ist ebenfalls erfreut. Er macht einen sehr freundlichen, kompetenten Eindruck. Er ist zuversichtlich, dass er mein Riesenbaby gut ausbilden kann. Alles in allem ist es so genau richtg gelaufen. Besser als gleich zu beginn bei mir, ist er vorab in diesem professionellen Etablissement aufgehoben, wo er - und ich mit ihm ! - eine ebenso professionelle Ausbildung erhalten werden.
Nur dass das alles halt schweineteuer ist. Aber nun ja. Im Moment bin ich einfach froh, dass alles so gut geklappt hat und er erst mal so richtig gut untergebracht ist. Als nächstes steht dann der Tierarzt an. Wegen der Kastration.

